23. Oktober 2011
Weiß nicht, was ich tun soll
Im Grunde weiß ich, was ich will. Gute Kinderärztin werden, nach Möglichkeit jemanden heiraten mit dem es gut passt, zwei Kinder - bald, ein bis zwei Haustiere, Zuverlässigkeit, ein gewisses Maß an Sicherheit, wenig Sorgen. Ziemlich spießig. Aber mein Verstand sagt mir, dass ich dumm handele. Mein Herz lässt mir keine Wahl. Und doch wird es jetzt kompliziert. Etwas Neues, bei dem ich nicht weiß, worauf ich mich einlasse? Oder das Altvertraute, an dem mein Herz hängt, was mein Verstand verurteilt? Oder Chaos?

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26. September 2011
Verwirrt
Gefühlschaos.

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27. Juni 2011
Cooling down
Auf eine gute Art und Weise. Langsam, aber sicher. Mal schauen, wie es die Woche so wird. Morgen geht es ja wieder nach Hause, aber heute konnten wir wenigstens schon wieder am Telefon etwas reden ohne uns anzugiften, abgewürgt zu werden oder einfach nichts zu sagen zu haben.

Für nächste Woche habe ich viele Pläne: Kaffee nach der Arbeit mit Studienplatztauschpartnerin, Grillen von der Arbeit, Grillfest vom Chor.
Tagsüber werde ich mit Lernen, Arbeiten, Bild malen und sonstigem beschäftigt sein. Also bis zum Wochenende komme ich auf jeden Fall über die Runden.

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25. Juni 2011
Schlüsselklingeln
Drehen im Schloss, Schritte im Flur. Es ist nach 1 in der Nacht.
Ist er es? Zurück?
Er hat mir gesagt er sei in Polen. Ist er nicht. Sein Telefonauszug zeigt Anrufe aus Deutschland um 3:40. Was soll man da noch glauben. Und wieso flirtet er mit der Frau auf die ich eifersüchtig bin?

So, jetzt erstmal weg hier. Wo bist Du? Warum belügst Du mich? Wo sind Deine Gefühle hin?

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Habe mal eine WG zur Zwischenmiete angefragt
Man muss sich nur zu helfen wissen. Möchte ja niemandem weh tun. Aber so wie es ist, ist es gerade einfach nicht gut. Und zwei Wochen etwas Abstand würde uns gut tun.

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24. Juni 2011
Robotersehnsucht
Dieser bescheuerte Job hat ihn so weit von mir und von einem 'uns' entfernt, dass ich nicht weiß, wielange ich noch durchhalte. Ich möchte nicht schon wieder aus-/ umziehen. Ich möchte mich durchbeißen und es schaffen und ich möchte nicht hören, dass es sowieso schon lange klar ist.
Aber es ist so verdammt schwer. Wir geraten immer stärker aneinander und gerade jetzt will ich einfach nur weg, eine Auszeit. Die haben wir zwar auch übers Wochenende, aber irgendwie scheinen zwei Tage eine viel zu kurze Zeit, doch habe nächste Woche hier Verpflichtungen. Trotzdem, wie wäre es mit zwei Wochen oder zwei Monaten?
Auf der anderen Seite hatte ich noch nie so panische Angst jemanden zu verlieren, war noch nie so anhänglich/klettend und ich bin auch noch nie jemandem zu Liebe in eine andere Stadt gezogen, während meine eigene Zukunft nicht gesichert war.
Ich habe mich noch nie so lange nur für einen Mann interessiert und da es den Richtigen nicht gibt, kommt er so nah an richtig für mich ran, wie es eben geht, aber vielleicht ist es ja für mich richtig allein zu sein. Vielleicht bin ich komplett beziehungsunfähig, entweder ich renne weg oder ich will zuviel. Wo ist der Zwischenweg?

Ich will UNS zurück, die Vertrautheit, die da war. Ich will keine Streits mehr, keinen Schmerz mehr. Wie es ist, will ich es nicht. Wie es ist, tut es zu sehr weh.
Wenn wir in der Vergangenheit geredet haben, haben wir uns das gleiche gewünscht. An meinen Wünschen hat sich nichts geändert, aber von seinen angeblichen Wünschen ist nicht mehr viel übrig. Ich war zu offen und ehrlich. Vielleicht sollte ich mehr lügen, mich und meine Wahrheiten einfach nach Bedarf anpassen, verstellen und irgendwann wüßte ich selbst nicht mehr, was ich mal wollte und alles ist gut. Für mich. Vielleicht nicht für andere, aber, hey, was soll's?! Vielleicht sollte ich nicht so besorgt über alles sein. Die Welt dreht sich auch ohne mich weiter. Was für eine Bedeutung hat schon ein Menschlein wie ich?
Aber nein, ich bin von Natur aus eher unverstellbar, spätestens seit ich das Studium begonnen habe, bin ziemlich zuverlässig - ob ich will oder nicht, lügen merkt man mir sofort an und über alles und jeden mache ich mir Gedanken. Ich bin echt, gebe keine Mogelpackung ab, aber dafür anscheinend stur und spießig. Ich möchte helfen und kontrolliere. Ach könnte ich doch nur loslassen!
Ich wünsche mir eine Beziehung in der es den einen glücklich macht, den anderen glücklich zu machen ohne sich aufzugeben/-opfern. Aber für ihn scheint es eher so zu sein: 'ich liebe Dich, aber ich liebe mich selbst mehr.' Was ist richtig, was falsch? Können so unterschiedliche Menschen miteinander leben? Warum kann ich nicht ein Roboter sein? Das wäre ein Traum. Keine Gefühle, kein Widerstreben gegen Notwendiges, keine Träume und Wünsche, keine Enttäuschung, keine schlecht erforschte, schädigende, individuelle chemische Veränderungen, die einen Menschen oft zum stolpern bringen.

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5. April 2011
Aufgewirbelt
Die Ergebnisse waren online und die Bestehensgrenze wurde stark gesenkt. Leider wurden einige von mir richtig beantwortete Fragen gestrichen und so fehlen mir von den 320 wieder 1-4 Fragen. Als ich erfahren habe, dass ich bestanden haben könnte, lud mein Kopf mich zu einer Karusellfahrt ein. Was mache ich? Urlaubssemester? Zurück nach München? Ein bisschen habe ich mich gefreut, dass es weitergehen könnte, aber ansonsten wäre es kompliziert geworden. Also ist es okay, dass ich einfach weiterlerne und beim nächsten Mal sicher bestehe.

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13. Februar 2011
Wieder besser
Mit mir und mit uns. Habe ihm gesagt, dass ich ihn brauche und er hat mir versprochen nächstes Wochenende für mich da zu sein. Habe mit meinem Vater, Bruder und Oma telefoniert und alles hat mich aufgebaut. Ich bin soooooo froh, dass ich sie habe. Und einer meiner besten (Tiermediziner)freunde fragt mich ganz oft ab. Sind schließlich auch nur Säugetiere wir Menschen. Zur Entspannung ziehe ich mir dann das scheußliche vier-Stunden-Präpvideo so oft wie möglich rein. Wenigstens stinkt es nicht nach Formalin. Und dann wird das Ding geschaukelt.

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3. April 2010
Beruhigt
Einigermaßen. Mein Dad hat mich runtergeholt. Dabei wollte ich es ihn gar nicht merken lassen. Er hat angerufen, ich zurück. Bruder dran: 'Und wie kommst Du mit dem Lernen voran?" Lieb gemeint. Wasserfall an meinem Ende der Leitung. Beruhigende Worte von meinem Dad. Trotzdem überfordert mich noch alles spontane, jede Planänderung.

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23. November 2009
Fernbeziehung
Immer, wenn wir uns wiedersehen dauert es einen Tag länger, bis ich meine Zweifel weggeräumt habe und mich wieder vollkommen wohl bei ihm fühle. Er kann da nichts dafür. Es erinnert mich an meine letzten Beziehungen, außer dass er nicht ausrastet, wenn ich zickig bin. Samstag war ich zickig. Fast den ganzen Tag. Und ich habe ihn verletzt. Ich hoffe, wir überstehen noch die letzten Wochen. Ich kann mich selbst nicht erklären, irgendwie versuche ich mich vor seinem nicht vorhersehbaren Absprung zu schützen und mache diesen damit immer wahrscheinlicher, auch wenn er sagt er gibt nicht auf. Aber wenn ich dadurch so durch den Wind bin, wie Freitag oder so böse wie Samstag, dann weiss ich nicht, ob ein schöner Sonntag das ausgleicht. An seiner Stelle würde ich nicht mehr kommen. Aber an seiner Stelle hätte ich wahrscheinlich auch schon längst das Handtuch geworfen, denn einfach bin ich glaub wirklich nicht.

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